James Graham Ballard

James Graham Ballard, der eher unter seinem Künstlernamen J. G. Ballard bekannt war, war ein britischer Schriftsteller, den unter seinen veröffentlichten Romanen insbesondere dessen Bandbreite auszeichnete.

Aufgewachsen als Sohn eines Chemikers, der in Shanghai die Niederlassung einer britischen Textilfirma leitete, wuchs James Graham Ballard in einer der dortigen Siedlungen auf. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor wurde diese Siedlung allerdings von den Japanern besetzt und die Familie verbrachte mehr als zwei Jahre in einem Zivilgefangenenlager, ehe Ballards Mutter zusammen mit ihm und seiner Schwester 1949 nach England zurückkehren konnte.

James Graham Ballards erste Sci-Fi-Story wurde dann 1956 unter dem Namen „Prima Belladonna“ in dem New Worlds Magazin veröffentlicht, dessen Herausgeber stets zu den Förderern von Ballard gehörte.

Einige Elemente, die sich häufig in den Werken Ballards wiederfinden, sind das Verhalten der Menschen auf verschiedenste Katastrophen sowie die Auswirkungen derartiger Katastrophen auf die menschliche Psyche. Und auch Weltuntergangsszenarien spielen nicht selten eine wichtige Rolle in den Werken von James Graham Ballard.

Besonders der Erfolg des Romans „The Drowned World“, der 1963 veröffentlicht wurde, ermöglichte ihm das Leben als freier Autor.

James Graham Ballard verstarb am 19. April 2009 an den Folgen einer Krebserkrankung im Alter von 78 Jahren.

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