Outlander – SciFi mit historischem Touch

Bisher schrieb Diana Gabaldon acht Bände der Romanserie Highlander-Saga, wie sie im deutschsprachigen Bereich heißt. Die Serie erzählt von Claire, die kurz nach dem zweiten Weltkrieg in Schottland durch eine Steinformation aus alter Zeit in das 18. Jahrhundert geschleudert wird. Hier lernt sie Jamie kennen, den sie nach kurzer Zeit heiratet, mehr gezwungen denn freiwillig. Sie kann sich in dieser Zeit eine Existenz als Heilerin aufbauen, schließlich hat sie im Krieg als Krankenschwester gearbeitet und schlimmste Verletzungen gesehen und behandelt. Sie eröffnet Jamie, dass sie in der Zeit gereist ist, und kann ihm Vorhersagen zu politischen Veränderungen im 18. Jahrhundert machen, die ihm und seinem Clan von Nutzen sind.

Als sie schwanger wird und eine blutige Schlacht droht, einigt sie sich mit Jamie darauf, dass sie in ihre Zeit zurückkehrt, um dem Kind eine sicherere Zukunft zu bieten. Zurück im 20. Jahrhundert zieht sie mit ihrem dortigen Mann Jamies Tochter Brianna auf. Die Ehe besteht zwar nur noch auf dem Papier, für ihre Tochter bleiben die beiden aber zusammen. Als ihr Mann stirbt, beschließt Claire, Jamie in der Vergangenheit wieder aufzusuchen. Brianna folgt ihr schließlich.

Im Hier und Gestern

Bücher, Hörbücher oder Fernsehserie – in die Geschichte dieser Saga kann man abtauchen und viel mitnehmen, sei es

  • historisch – die Kämpfe in Schottland, die Besiedelung Amerikas, die Sklaverei, der Zweite Weltkrieg
  • fantastisch – die Steinkreise, die Tänze der Druidinnen, die Steine, die zum Reisen durch die Zeit benötigt werden
  • oder in der Science-Fiction angesiedelt – wieder die Steinkreise, Reisen durch die Zeiten.

Es werden die Geschichten von Claire und Jamie erzählt, aus der Sicht unserer Zeit – auch wenn wir uns noch im 20. Jahrhundert bewegen – oder aus dem 18. Jahrhundert heraus. Auch Brianna, ihrer beider Tochter, und deren Mann Roger bekommen eigene Erzählperspektiven.

Bewegend sind die Szenen, in denen Bilder eine Rolle spielen: Jamie erhält ein Bildnis seines Sohnes, Claire zeigt Jamie Fotos aus den 1970ern von seiner Tochter, Roger sucht nach Brianna mit einem Bild, das sie selbst gemalt hat. Nur das Bildnis, das Jamie hat, hat einen Bilderrahmen. Und das Bild mit Bilderrahmen ist bestens geschützt und nimmt im weiteren Verlauf der Geschichte keinen Schaden. Heute kann man Bilder, die einem lieb und teuer sind, mit Bilderrahmen von DearSam.de sehr gut aufbewahren und stilvoll in den eigenen vier Wänden präsentieren. Bei Jamie und Claire sieht man in jedem Fall, dass Bilder über Jahrhunderte eine große Rolle für Menschen spielen, hier mehr Porträts, in unserer Zeit auch Bilder von Reisen oder der Natur.

Familie über Generationen

Ein weiteres wichtiges Element in der Highlander-Saga ist der Aspekt, der von Geilis, einer Widersacherin Claires, aufgebracht wird. Sie hat eine Weissagung bekommen, in der es um ein Kind geht, das bei seiner Geburt schon zweihundert Jahre tot ist. Zunächst gibt diese Weissagung Rätsel auf, bis klar wird, dass damit Brianna gemeint ist, die im 18. Jahrhundert gezeugt und im 20. Jahrhundert geboren wurde. Und hier kommt der SF-Fan sehr ins Grübeln.

Genuss-Empfehlung!

Die Saga um Claire und Jamie ist auf jeden Fall sehens-, hörens- und/oder sehenswert!

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